Halbzeitstand in der Partie
USA - Deutschland


2 - 4
In den ersten 45 Minuten der teils schleppend, teils packend verlaufenen Partie konnte Deutschland seiner Favoritenrolle gerecht werden. Bereits in der frühen Phase kristallisierte sich heraus, dass es für die USA ein schwieriges Spiel werden würde. Nur durch Phasen harter Arbeit und vereinzelte Versuche der Selbstmotivation konnten gewisse Akzente gesetzt werden. Den Rest der Zeit spielte das amerikanische Team eher lustlos und unmotiviert auf. Gerade zu Beginn zeigten sich Schwächen in der Defensive, als es zu problematischen (S)Zähnen im Mund-Raum kam und das Team erst mal seinen Platz auf dem Feld (bzw. in einer Wohnung) finden musste. Hier konnte das Team Deutschland einen frühen Treffer landen, indem es Zusammenhalt und gegenseitige Hilfestellung in exzellenter Form darbot. Durch eine starke Teamleistung und gegenseitiges Aufbauen der 11 Freunde aus Deutschland stand es also 0:1 für das deutsche Team. Gute Freunde sind eben durch nichts zu ersetzen.
Kurze Zeit später gelang den USA jedoch der Ausgleich, indem man eine sehr interessante Aufgabenstellung für die Diplomarbeit präsentierte. Die Arbeitsbedingungen im amerikanischen Trainingslabor sind doch sehr gut, auch wenn der Erfolg manchmal länger auf sich warten lässt. 1:1 also durch die Arbeitsumstände.
Nach einer längeren Hängepartie gelang den USA durch eine gelungene Kombination von "Wine Socials" und "New-York-Urlaub" die glückliche Erhöhung des Zählerstandes auf 2:1 für die USA. Querrelen innerhalb des deutschen Teams trugen dazu bei.
Durch eine Konsolidierung der Probleme innerhalb der Mannschaft und ein erhöhtes Maß an Heimweh konnte Deutschland aber schnell den Gleichstand wieder herstellen. Dann gewann das Spiel an Tempo, und die USA kamen durch die Einwechslung einer angebotenen PhD-Stelle wieder in Fahrt, konnten dies jedoch bisher nicht in einen zählbaren Erfolg umwandeln. Im Gegenzug konnte Deutschland durch einen Konter in Form eines Ausschwärmens diverser Bewerbungen für eine Doktorandenstelle einen weiteren Treffer zum 2:3 erziehlen. Auch wenn nicht ganz klar ist, wer letztlich der Torschütze ist, so liegt das Gewicht nun doch wieder stärker auf Seiten der Deutschen.
Durch die unglaubliche Unterstützung der deutschen Anhänger, Familien und Freundin konnte der Vorteil noch auf 2:4 erhöht werden. Obwohl das Spiel während der letzten Minuten vor der Halbzeit durch mangelndes Engagement auf US-amerikanischer Seite und eine Einstellung der Arbeitsaktivitäten wieder ziemlich abgeflacht ist lässt die zweite Halbzeit hoffen. Ob die Amerikaner das Blatt doch noch zu Ihren Gunsten wenden können? Die Einwechslung des unbekannten aber vielversprechenden Golfsports könnte vielleicht noch einige Akzente setzen. Im gestrigen Trainingsspiel konnte dieser zwar nicht komplett überzeugen und es waren vor allem Defizite bei weiten Bällen zu erkennen, aber dafür bietet sich noch eine Menge Entwicklungspotential.
Hoffen wir nur für beide Teams, dass es nicht zu einer Verlängerung durch ein nicht zu bewältigendes Arbeitspensum kommt. Das Abflachen der Leistungkurve kurz vor der Halbzeit könnte jedoch darauf hindeuten, dass ein Rückspiel in Deutschland nötig sein könnte. Während dessen müsste dann eine schriftliche Ausarbeitung angefertigt werden, falls die Entscheidung nicht schon während der 90 Minuten fällt.
Wir hoffen auf ein weiterhin spannendes Spiel.
Kurze Zeit später gelang den USA jedoch der Ausgleich, indem man eine sehr interessante Aufgabenstellung für die Diplomarbeit präsentierte. Die Arbeitsbedingungen im amerikanischen Trainingslabor sind doch sehr gut, auch wenn der Erfolg manchmal länger auf sich warten lässt. 1:1 also durch die Arbeitsumstände.
Nach einer längeren Hängepartie gelang den USA durch eine gelungene Kombination von "Wine Socials" und "New-York-Urlaub" die glückliche Erhöhung des Zählerstandes auf 2:1 für die USA. Querrelen innerhalb des deutschen Teams trugen dazu bei.
Durch eine Konsolidierung der Probleme innerhalb der Mannschaft und ein erhöhtes Maß an Heimweh konnte Deutschland aber schnell den Gleichstand wieder herstellen. Dann gewann das Spiel an Tempo, und die USA kamen durch die Einwechslung einer angebotenen PhD-Stelle wieder in Fahrt, konnten dies jedoch bisher nicht in einen zählbaren Erfolg umwandeln. Im Gegenzug konnte Deutschland durch einen Konter in Form eines Ausschwärmens diverser Bewerbungen für eine Doktorandenstelle einen weiteren Treffer zum 2:3 erziehlen. Auch wenn nicht ganz klar ist, wer letztlich der Torschütze ist, so liegt das Gewicht nun doch wieder stärker auf Seiten der Deutschen.
Durch die unglaubliche Unterstützung der deutschen Anhänger, Familien und Freundin konnte der Vorteil noch auf 2:4 erhöht werden. Obwohl das Spiel während der letzten Minuten vor der Halbzeit durch mangelndes Engagement auf US-amerikanischer Seite und eine Einstellung der Arbeitsaktivitäten wieder ziemlich abgeflacht ist lässt die zweite Halbzeit hoffen. Ob die Amerikaner das Blatt doch noch zu Ihren Gunsten wenden können? Die Einwechslung des unbekannten aber vielversprechenden Golfsports könnte vielleicht noch einige Akzente setzen. Im gestrigen Trainingsspiel konnte dieser zwar nicht komplett überzeugen und es waren vor allem Defizite bei weiten Bällen zu erkennen, aber dafür bietet sich noch eine Menge Entwicklungspotential.
Hoffen wir nur für beide Teams, dass es nicht zu einer Verlängerung durch ein nicht zu bewältigendes Arbeitspensum kommt. Das Abflachen der Leistungkurve kurz vor der Halbzeit könnte jedoch darauf hindeuten, dass ein Rückspiel in Deutschland nötig sein könnte. Während dessen müsste dann eine schriftliche Ausarbeitung angefertigt werden, falls die Entscheidung nicht schon während der 90 Minuten fällt.
Wir hoffen auf ein weiterhin spannendes Spiel.

1 Kommentar:
Sehr schön, wunderbar geschrieben!
Und denk dran: es gibt mindestens 10 gute Gründe, why Germany is a cool country, too!!!
Jägermeister not included!
Was gibts denn für böse Blutgrätschen (ich hab da zwar ne Vermutung, aber was weiß ich schon von Intuition..)
Kannst ja mal a mailsche schicken, ich höre bzw. lese doch immer wieder gerne von dir.
Vor allen Dingen denke ich dann immer wehmütig an meine eigenen USA-Erlebnisse, die GOTT SEI DANK a bisserl besser gewesen zu sein schienen. Aber wahrscheinlich gehts bei dir bald wieder bergauf, war ja in Barca ähnlich.
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