Dienstag, 22. Mai 2007

Bürokratie... hier wie dort

Also hinsichtlich des Bürokratie-Aufwandes und der Papiermengen, die man so bei der Ankunft an der Uni hier mitbekommt, unterscheiden sich Deutschland und die Staaten nicht sehr. Hätte ich nicht gestern die Sekretärin des Departments zur Seite gestellt bekommen, die mir mit den ganzenorganisatorischen Dingen behilflich war, mir die relevanten Personen vorgestellt und vor allem mich über den riesigen Campus zu den einzelnen Büros kutschiert hätte, hätt ich wohl noch mehr als "nur" 7 Stunden Rennerei gehabt. Dafür hab ich an diesem stressigen Tag:

- in der Campus-Bücherei eine Mütze gekauft, weil ich mir bei meinem gestrigen Spaziergang schön den Nacken verbrannt habe
- an einer Arbeitsbesprechung der Arbeitsgruppe teilgenommen, zu deren Thema ich wohl irgendwas machen werde (was das genau sein wird erfahre ich aber wohl erst morgen oder so)
- einen Studentenausweis bekommen, ohne den (bzw. die Matrikelnummer) hier garnichts läuft - mit Kollegen und nem externen Professor, der mal in Göttingen gearbeitet hat, zu Mittag gegessen
- die Buchhaltung aufgesucht, um mit denen meine Bezahlung zu klären
- die haben mich zur Bank geschickt, um dort ein Konto zu eröffnen, was ich nun auch schon habe
- dann die Schlüssel zu nem Büro mit meinem Arbeitsplatz bekommen und
- mit dem IT-Spezialisten versucht, meinen Internet-Zugang freizuschalten.

Als ich dann heimkam war ich erstmal total platt, so dass ich Felix und seinen Freund Lars, die gerade zusammen mit dem Mitbewohner Mihal von ihrem Strand-Trip zurückgekommen waren, nicht zum Water-Tubing begleiten konnte.

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