Montag, 26. November 2007

Dress up for classes

Ueber den Kleidungs-"Stil" den hier manche Studenten an den Tag legen habe ich mich ja schon oft gewundert und auch ab und an darueber im Blog ausgelassen. Heute morgen war es aber mal wieder ganz abstruss. Vielleicht liegt es auch daran dass ich in den letzten Tagen der Thanksgiving-Ferien ohnehin kaum Menschen gesehen habe, aber was mir heute im Bus wieder ueber den Weg gelaufen ist laesst doch diverse Zweifel aufkommen, was in den USA als guter Geschmack gilt.
Zunaechst war da dieses Maedel, dass im Bus neben mir sass. Man konnte ihr foermlich ansehen dass sie heute morgen mal mindstens 2 Stunden im Bad gestanden hat, um sich zu schminken. Zu der Gesichtsmaske trug sie einen schicken roten Pulli, die unsaeglichen aber irgendwie ertragbaren Pluesch-Stiefel - und dann eine "Hose", die ich noch nicht mal auf eine "Bad Taste Party" anziehen wuerde! So ne Art Leggins, total ausgewaschen und mit Zitrusfruechten drauf. In Kombination mit dem Schlabber-T-Shirt unter dem Mantel sah das verdaechtig nach Schlafanzug aus.

Das war dann in der Kombination auch nur wenig verstaendlicher als der Kerl der mir gegenueber sass. Das es nun langsam kalt wird haelt ihn offenbar nicht davon ab, offene Schuhe zu tragen. Aber wenn man dann Socken dazu tragen muss, sieht das einfach noch laecherlicher aus.

Interessant war dann auch der Typ, der mir auf dem Weg zum Buero noch ueber den Weg lief. Ganz in schwarz, und in Leder. Schwarzer Lederhut. Schwarze Lederschuhe. Schwarzer Ledermantel, bis zu den Knien. Und dann zwischen den Knien und den Schuhen: kaesebleiche Beine. Moecht nicht wissen was der Kerl unter seinem Mantel traegt (oder ob er ueberhaupt was drunter anhat).

Jedenfalls finde ich es schon erstaunlich wie sich manche Leute hier in die Uni trauen. In Deutschland wuerde man dafuer von so einigen Profs mit Sicherheit aus dem Hoersaal geworfen. :)

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